Prag – 11.4.2011

16 Apr

Montagmorgen sieben Uhr. Aufstehen. Duschen. Acht Uhr frühstücken. Dann ging es auch schon los. Die Stadtführung fing an und zwei Sekunden nachdem unsere Führerin anfing zu reden, hatte auch schon niemand mehr wirklich Lust. Die Frau hat so unglaublich leise gesprochen, dass man sie noch nicht mal vor dem Hotel wirklich verstanden hatte. Logisch dass man in der Stadt erst Recht nichts von ihr hört mit dem ganzen Autolärm etc. Sie palaverte die ganze Zeit über irgendwas von Mozart, aber wie schon gesagt ich hab sie nicht wirklich verstanden und lieber ein paar Fotos geknipst.

Außerdem musste ich eh einen Wettbewerb gewinnen. Am Tag unserer Anreise habe ich es geschafft von einer Freundin ein sagen wir besonders „hübsches“ Bild zu schießen. Ab dem Zeitpunkt gab es den „mache die meisten hässlichen Bilder des anderen-Contest“. Vorab: Ich habe gewonnen! Aber das Siegerbild darf und werde ich nie veröffentlichen. Vielleicht lasse ich es mir aber ausdrucken und einrahmen damit ich es mir wie eine Trophäe übers Bett hängen kann.

Unser letztes Reiseziel war die Karlsbrücke, von der man eine tolle Aussicht auf die Moldau hatte. Danach hatten wir unsere Special-Interest-Gruppen (Habe ich mal hier erwähnt) wir haben einige Straßenkünstler getroffen wie z.B. Musiker oder auch Zeichner und Maler. Als wir uns auf dem Heimweg gemacht haben, waren wir in ca. fünf Souvenir Shops, die alle gleich waren. Aber unsere Experten waren ja davon überzeugt irgendwo in diesen Shops was besonders tolles zu finden. Naja wir haben auch etwas ganz spezielles gekauft, was ihr später aus den Bildern entnehmen könnt.

Nach dem grausamen Abendessen, hatten wir Freizeit. Geplant war eigentlich mit allen in die Stadt zu gehen, doch irgendwie waren die meisten dann doch im Hotel geblieben, was sehr schade war. Trotzdem hat sich eine kleine Gruppe, in der ich auch war, Richtung Moldau bewegt. Durch die Metro war es auch gar kein Problem da hin zu kommen. Direkt an der Moldau waren Grünflächen mit Bänken. Wir haben es uns irgendwo gemütlich gemacht und den Abend mit Leons Gitarrenkünsten ausklinken lassen. Irgendwann kam dann ein Obdachloser an, der nur tschechisch sprechen konnte. Er hat die ganze Zeit freundlich geguckt und applaudiert als er Leon spielen sah. Doch als Leon aufgehört hatte zu spielen fragte der Mann plötzlich nach Geld, weil er ja etwas Essen müsste. Hammer oder? Schaut zu wie jemand anderes Gitarre spielt und verlangt dann selber Geld. Wir gaben ihm sogar ein bisschen, doch er blieb hartnäckig und stand weiterhin von uns und verlangt Geld. Uns wurde das alles zuviel, die Hälfte von uns ging dann wieder Richtung Hotel die andere sind etwas weiter gezogen um von dem Mann wegzukommen. Dort hat Leon noch das letzte Mal Gitarre gespielt bevor wir wieder Richtung Hotel gingen um dann den Schlaf der Helden zu genießen.

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